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Beitragsreduzierung wegen Corona - Update

Liebe Mitglieder
Leider muss ich euch mitteilen, dass wir die angekündigte Beitragshalbierung nicht durchführen dürfen, weil wir dadurch die Gemeinnützigkeit des Vereins stark gefährden. (Siehe Erklärung des BLSV weiter unten)
Wir wurden darauf hingewiesen, dass eine Beitragsreduzierung oder -rückerstattung ohne Beschluss der Mitgliederversammlung nicht durchgeführt werden darf, das darf der Vorstand nicht alleine entscheiden.
Da Aufgrund der aktuellen Situation bis auf weiteres keine Mitgliederversammlung durchgeführt werden kann, müssen wir für 2021 den vollen Jahresbeitrag berechnen.
Dieter Dohle

"Das Mitgliedschaftsverhältnis unterliegt keinem Verbrauchervertrag, der mit Zahlung des Beitrags eine Gegenleistung im herkömmlichen Sinne erfordert. Die Beitragspflicht in einem gemeinnützigen Verein ist eher als Teil der Förder-und Treuepflicht zu betrachten.Im Regelfall sollte die Solidarität der Mitglieder zu ihrem Verein in schweren Zeiten so selbstverständlich sein, dass die Existenz des Vereins nicht in Gefahr gerät.Insofern dürfte es nicht gerechtfertigt sein, den Beitrag zu mindern oder zurück zu erstatten.Argumentativ kann dabei sicherlich angebracht werden, dass ein gemeinnütziger Verein grundsätzlich Beiträge nicht zurückerstatten darf, da sich dies schädigend auf die Gemeinnützigkeit auswirken kann und im Normalfall dazu keine rechtliche Grundlage in der Vereinssatzung gegeben ist."

Präsenztraining

So wie es derzeit aussieht, wird dieses Virus die ganze Welt verändern. Freunde treffen? Training? Geselliges Beisammensein? Familienfeiern? Reisen? Urlaub? Mega-Fehlanzeige!
Wir können Euch nur ermutigen, durchzuhalten. Corona ist ein Lebensabschnitt, eine Erfahrung, die wir bisher noch nie erleben mussten. Aber KARATE ist eine Lebensphilosophie, die nicht durch irgendwelche zufällige Einschnitte begrenzt ist.
Es ist unser Leben. WIR wollen mehr, als nur zu veröffentlichten Zeiten trainiert zu werden. WIR haben verstanden, dass Karate Selbstdisziplin und körperliche Arbeit ist. Wir werden auch die Zeit überstehen, in der wir uns nicht gemeinsam schinden können. Wir können uns auch überwinden, die angebotenen Online Trainings mitzumachen. Mit der richtigen Einstellung kann man auch dabei ins Schwitzen kommen.
WIR SIND STÄRKER ALS DAS VIRUS!

Fotostrecke

Karate-Fotos gibt es ja zu tausenden. Neu ist aber das Online Training zuhause. Ich würde diese Dokumente gerne für alle Zukunft aufheben. Daher plane ich eine Fotostrecke dazu für unsere Galerie. Also schickt mir Fotos von Eurem Training am Bildschirm. Es sind Dokumente des Zusammenhalts. Wir lassen uns nicht unterkriegen!
Webmaster

Online Seminare mit DKV-Trainern

Präsenz-Training ist derzeit nach wie vor nicht möglich. Verschiedene DKV-Trainer wie Bundestrainer Efthimios Karamitsos, Christine Heinrich, Assistenz-Trainerin der Kata-Auswahlteams innerhalb des DKV, Klaus Bitsch, Bundestrainer der Kumite-Nachwuchs-Nationalteams, und DKV-Sportdirektor Christian Grüner und Landestrainer Alexander Löwe bieten daher kostenfreie Online-Seminar zum Mitmachen an.
Um mitmachen zu können, ist es notwendig, sich für das jeweilige Seminar rechtzeitig über das Kontaktformular anzumelden. Bitte beachtet den jeweiligen Anmeldeschluss.


 

Online Training

23.01.2021: Ludwig Anders 14:00 -15:15 Athletiktraining [Anmeldung]

30.01.2021: Jasmin Jüttner 16:00 - 17:00 Uhr (Kata Team Weltmeisterin) [Anmeldung]

06.02.2021: Noah Bitsch 15:00 - 16:00 Kumite Training [Anmeldung]

zeitunabhängig - Schlatt (6. Dan) aus Tauberbischofsheim bietet mehrere einstündige Trainingseinheiten für unterschiedliche Altersgruppen auf seinem Youtube-Kanal an.

Wir sind auch auf Facebook

Auch hier stehen immer aktuelle Infos und Denkanstöße.

Corona Song

Führt Euch bitte diese Hallelujah Version zu Gemüte! Text, Stimme und Vortrag sind einfach großartig!
Danke, Rudi, dass Du diesen Song aufgestöbert hast! Bitte, bitte, nehmt ihn Euch zu Herzen!
Hallelujah - Corona Version

Zusammen gegen Corona

Da kämpfen wir doch mit! Oder? Die Vernunft ist auf unserer Seite. Schließlich wollen wir unser normales Leben zurück. Und unseren Sport!
Hajime!

Rundschreiben des BKB an die Vereine

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Durchhalten!

Liebe Karateka
liebe Freunde

Der Lockdown wird verschärft. Niemand von uns hat sich das ausgesucht. Wir müssen da zusammen durch, Schüler, Trainer, Lehrer, Senseis, wie immer wir sie nennen wollen. Wir alle vermissen das Training, die Bewegung, die Pflege der Techniken, der Katas. Wahrscheinlich lässt die Kondition nach. Irgendwann werden wir das alles mit viel Energie wieder aufbauen müssen.
Aber so ist das Leben. Manchmal gibt es da Brüche, Pausen, Verletzungen, wirtschaftliche Umstände, örtliche Veränderungen, die uns daran hindern, einem ordentlichen Training wie an der Perlenschnur zu folgen. Da kann man nur hoffen, dass uns bereits ein anderer Virus angesteckt hat: Karate mit all seiner Philosophie dahinter. Klar ist es reizvoll in der Gemeinschaft zu trainieren. Aber wenn wir begriffen haben, dass Karate mehr ist, als nur ins Training zu gehen und sich durch die Halle scheuchen zu lassen, wenn wir verinnerlicht haben, dass sich unsere Kampfkunst auf das tägliche Leben und unser Wesen auswirkt, dann werden wir uns auch daran erinnern, dass wir selbst etwas dafür tun müssen, auch wenn äußere Umstände das erschweren.

Also meldet Euch zum Beispiel bei den verschiedenen Online Trainings an. Plagt Euch mit diesem oder jenem Trainer eine Stunde lang. Die Kraft und die Schlagzahl bestimmt ihr selbst. Das geht entweder Live Online oder per Video Online.
BKB und DKV bietet zu bestimmten Zeiten ein kostenloses Online-Training u.a. mit BT Karamitsos an (Details und Anmeldung s. o.).

Andreas Fecker


PS: Maskenpflicht in öffentlichen Räumen. Näheres unter dem Link. Bitte haltet Euch alle daran. Es ist zu unser aller Schutz! Ich schütze andere, die anderen schützen mich.

Buchempfehlungen

Im Lockdown und in der trainingsfreien Zeit ist es bestimmt nicht falsch, sich über unseren Sport zu informieren. Man könnte sich da auch Anregungen holen, wenn man die Frage "Was wünschst Du dir denn zu Weihnachten?" beantworten soll. Da gibt es bildgewaltige Bücher über damals noch junge Karatemeister wie Nishiyama, Okazaki und Kanazawa. Authentischer geht es nicht mehr. Und natürlich über den Gründer des modernen karate Gichin Funakoshi.

Hanskarl Rotzinger war einer der ganz großen Karatekas in Deutschland. Der Konstanzer hatte 1958 in einer Pfadfinderzeitschrift die Ausschreibung zu einem Lehrgang mit Jürgen Seydel in Bad Homburg entdeckt. Dort begann für ihn sein "Karate-Do", der im März 2017 endete, zwei Tage vor seinem 77. Geburtstag. Zu seiner Beerdigung kamen 600 Karateka aus ganz Deutschland. Im Gi. Er hatte sein Dojo über die Jahrzehnte zum Mitgliederstärksten Karateverein Deutschlands (550 Karateka) ausgebaut. Es war sein Charisma, das die Menschen anzog und mit dem er ihr Leben beeinflusste. Er war Lehrer, Freund, Vorbild, Trainer und ein steter Quell guter Laune.

Hanskarl Rotzinger und einige seiner Vereinsmitglieder halfen mit Vorführungen bei der Gründung mehrerer Allgäuer Dojos wie Sonthofen/Stein, Immenstaad oder Kempten. Vor ungefähr 25 Jahren hielt Hanskarl Rotzinger in Marktoberdorf einen Lehrgang.
Jetzt ist ein Buch über sein Leben als Karateka erschienen, das weitere Einblicke in das Wesen des Karate vermittelt. Herausgegeben von seinem Freund und Schüler Markus Rues. Erhältlich beim Fachverlag für Karate- und Budoliteratur schlatt-books.de. Dort gibt es auch viele andere Karate Bücher, die uns in die Tiefen unserer Kampfkunst begleiten können, zum Beispiel die Enzyklopädie des Shotokan Karate. Ergänzt durch die Bibel des japanischen Karate, dem Buch über Dojokun. Tiefgängig recherchiert bis zu den chinesischen Wurzeln.

Andreas Fecker

 



22.05.2020
Achtung Tretminen

Liebe Freunde
Nach dem Balkankrieg arbeitete ich im bürgerkriegsgeschüttelten Bosnien-Herzegowina, um dort wieder eine geordnete Luftfahrt zu ermöglichen. Aber noch war der Hass unter den Volksgruppen nicht besiegt, und man machte sich gegenseitig das Leben so schwer wie möglich. So wurde zum Beispiel immer wieder das Instrumentenlandesystem beschädigt, Kabel wurden zerhackt, auf die Sendeanlagen oder die Anflugbefeuerung geschossen, die Zäune zerschnitten. Das Flughafenareal war zwar von Minen geräumt, doch durfte man sich nie in Sicherheit wiegen, weil nachts oft wieder neue Minen gelegt wurden, gut getarnt und auf den ersten Blick unsichtbar. Zur Schadensaufnahme rückte ich dann mit einem kleinen Trupp französischer Soldaten an. Konzentrierte man sich dann auf die Fehlersuche, übersah man allzu schnell die tödliche Gefahr. Ein achtloser Schritt rückwärts und Booom! Nur weil aber vorgestern und gestern nichts passierte und heute bisher auch nicht, gewöhnte man sich an die vermeintliche Sicherheit und lief Gefahr, unvorsichtig zu werden. Also beobachteten und erinnerten wir uns gegenseitig unzählige Male an die Minen, schärften immer wieder aufs Neue die Aufmerksamkeit.

Warum ich jetzt, zwanzig Jahre später wieder darauf komme? Deutschland öffnet sich nach Stillstand und Kontaktbeschränkung, versucht sich in so etwas wie Normalität. Kinder gehen wieder zur Schule, Geschäfte und Restaurants öffnen wieder. Den Sportvereinen wird unter Auflagen wieder das Training gestattet. Doch wir bewegen uns nach wie vor in einem unsichtbaren Minenfeld. Die Gefahr besteht, dass der Alltag wieder so gelebt wird, wie wir ihn vor Corona verbracht haben, unbeschwert, heiter, hektisch, schließlich gehen wir mehr oder weniger alle unseren Berufen nach. Deshalb werbe ich dafür, gegenseitig auf einander zu achten und zur Vorsicht zu mahnen. Immer wieder aufs Neue. Denn nur weil wir uns vorgestern und gestern nicht angesteckt haben, kann das durchaus heute oder morgen passieren. In diesem Sinne, passt gut auf Euch und Eure Umgebung auf, bleibt wachsam und gesund!
Andreas Fecker


Letzte Änderung am Samstag, 16. Januar 2021 um 22:38:42 Uhr.


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