Kurse für Anfänger

Warum Karate als Gesundheitssport eingestuft wird

Die deutschen Krankenversicherungen stufen Karate als Gesundheitssport ein. Laut einer Studie der Universität Regensburg hat Karate bei regelmäßiger Ausübung deutliche, positive Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden und die Gesundheit. >https://www.karate.de/component/jdownloads/send/7-breitensport/910-parkinson-mdk<
Die folgenden Aspekte fehlen zum Teil in anderen Sportarten.

  • Im Karate werden gleichermaßen Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer trainiert.
  • Es werden relative viele Muskeln des ganzen Körpers aktiviert und damit die Bewegungskoordination des gesamten Körpers deutlich verbessert.
  • Der Körper wird symmetrisch trainiert. Alle Bewegungen werden stets beidseitig und in der Regel gegenläufig (rechts gegen links und umgekehrt) trainiert.
  • Beim Karate trainiert man barfuß. Dies hat positive Auswirkungen auf die Füße und durch die besondere Stimulation der Fuß-Reflexzonen auf den ganzen Körper.
  • Neben dem Körper wird auch der Geist trainiert. Es werden komplexe Bewegungsabfolgen eingeübt, sowie Konzentration, Wachsamkeit und Reaktion geschult.
  • Anspannungen, Stress und Aggressionen können abgebaut, bzw. kanalisiert werden.
  • Durch den Muskelaufbau können Rückenbeschwerden reduziert bzw. verhindert werden.
  • Mit der Ausschüttung von Endorphinen und durch die intensivere Körperwahrnehmung verbessert sich insgesamt das allgemeine Wohlbefinden des Karatekas.
  • Karate ist eine Individualsportart, die aber auch in Mannschaften ausgeübt werden kann.
  • Man trainiert aber auch mit Partner. Dieser Gemeinschaftsaspekt fördert - ganz wesentlich - Vertrauen und Rücksichtnahme.
  • Der Trainierende bestimmt sein eigenes Leistungsniveau und das Fortschrittstempo selbst.
  • Wenn ein Fortschritt erreicht ist, so absolviert man eine Gürtelprüfung und steigt damit auf eine höhere Trainingsstufe. Somit trainiert man immer im persönlichen Leistungsbereich.
  • Man kann in jedem Alter und ohne besondere Voraussetzungen mit dem Training beginnen.
  • Zur Ausübung des Karate-Sports wird keine teure Sportausstattung benötigt, sondern lediglich ein Baumwoll-Anzug, ein so genannter Karate-Gi und ein Gürtel. Dies ist zwar kein Gesundheitsaspekt aber eine weitere positive Begleiterscheinung.


Zusammenfassend lässt sich sagen:

Sportliche Aktivität ist gesund und verbessert das allgemeine Befinden. Karate trainiert den ganzen Körper und erhöht die Leistungsfähigkeit und die Koordination. Die Harmonie von Körper und Geist wird gezielt gefördert.

Es hat sich gezeigt, dass jugendliche Karateka selbstbewusster wurden, sowie seelisch und körperlich ausgeglichener. Die Konzentrationsfähigkeit verbessert sich, was sich bis auf die schulischen Leistungen auswirken kann.

Bei älteren Menschen steht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Über Karate wird die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden gesteigert: Körpersysteme wie Atmung, Herz, Kreislauf, Immunsystem, Muskeln, Nieren, Knochen, Verdauungssystem, Gehirn sowie den Energiestoffwechsel werden positiv beeinflusst. Unser Sport ist gut gegen Bluthochdruck, Rückenprobleme und Diabetes. Krankheitsbilder verbessern sich und können sogar verschwinden. Da Konzentration gefordert ist, wird sogar der Altersvergesslichkeit vorgebeugt.

Ein regelmäßiges Karatetraining verhindert Gewichtszunahme und Adipositas und verringert so das Risiko degenerativer Erkrankungen im Alter.


All das können Sie bei uns in lockerer Atmosphäre im Anfängerkurs mit Gleichgesinnten erleben...

Die Digitalisiertung des Kinderzimmers ist nur schwer zu verhindern. Deshalb haben wir hier einmal eine Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen zusammengetragen

Tablet vs Karate

Tablet Karate
Vorteile Nachteile Vorteile Nachteile
stellt die Kinder ruhig macht süchtig fördert den körperlichen Lebensstil Karate kostet Geld
kann für Hausaufgaben genutzt werden schafft falsche Eindrücke des Lebens Kinder üben Selbstdisziplin Eltern müssen Kinder zum Unterricht bringen
Kinder haben Spass verhindert körperliche Aktivitäten Kinder haben Spass  
  gibt ein falsches Gefühl für Selbstverteidigung Kinder lernen, wie man sich richtig verteidigt  
  trivialisiert Gewalt fördert ein gesundes Leben  
  spaltet Familien, wenn Vater oder Mutter das Tablet wegnehmen lehrt, wie man sich gegen negativen Gruppendruck stellt  
  reduziert die Achtung vor den Eltern (Interessenskonflikt: das Kind würde lieber spielen) fördert
Selbstachtung und Zivilcourage
 
  längerer Gebrauch schädigt die Augenmuskulatur und führt zu Kurzsichtigkeit, so die WHO entwickelt soziale Fähigkeiten  
    ermutigt zu gewaltfreier Konfliktlösung  
    Eltern und Kinder können das gleiche Interesse im selben Verein teilen